Donnerstag, 11. Oktober 2018

                          Impressum und Datenschutz

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Montag, 16. April 2018

 KIELER FÖRDE               


Dieser Blog soll sich auf einem Rundgang um die Kieler Förde (auch z.T.in kritischer Weise) mit der Ökologie der Kieler Förde und den diese Ökologie beinflussenden gesellschaftlichen und offiziellen Einrichtungen befassen. Die Fördenküste in Schleswig- Holstein ist einmalig.Jede Förde wurde in der letzten Eiszeit durch die vorrückenden Gletscher tief ausgeschürft. Dadurch entstanden wunderschöne einmalige Landschaftsformen , wirtschaftlich wichtige Tiefwasserhäfen, aber auch sehr empfindliche Ökosysteme. Diese bedürfen unseres besonderen Schutzes und es ist eine umfassende Aufklärung nötig, damit diese Juwelen der Schleswig-Holsteinischen Ostseeküsten nicht in stinkende Kloaken mit Massenfischsterben ( wie schon geschehen!) verwandelt werden.
Dieser Blog hat sich dieser Aufklärung verschrieben.


Sonntag, 14. Mai 2017

Das Citizen Science Projekt "JUNGE OSTSEEFORSCHER "


                                   Dieses Projekt hat eine Reihe von Wurzeln :

a   Pädagogische Psychologie nach Gagne`
b  Grundlagen der biologischen Meereskunde (Studium der Biologie und Chemie )
c Umfangreiche langjährige Erfahrungen in der umweltpädagogischen Arbeit mit Kindern und
   Erwachsenen
d viele Jahre ökologischer Feldarbeit unter Wassein allen großen Meeren.
e Eigene wissenschaftliche Arbeit. Nach wissenschaftlicher Ausbildung umfangreiche
 feldbiologische    Arbeiten unter Wasser auf dem Gebiet der Ökologie des Benthos, der Sedimente,     Poulationsdynamik, der Ökologie der Zosterawiesen und cytologische Untersuchungen an Algen in verschiedenen Tiefenstufen.

                             
Der Autor bei der Arbeit vor Korfu
                                                 
Der Autor bei der Feldarbeit in der Ostsee
Der Autor bei der Fotoarbeit in fer Karibik
                    
Der Autor bei der Laborarbeit

                                 Pädagogsche  Arbeit 
Viele Vorträge mit UW-Bildern zum  Thema   "Eutrophierung der Ostsee". Seh viele Vorträg für Jugendliche "Abenteuer mit dem U-Boot in der Ostsee" Sehr viele Meereprojekte mit Jugendlichen und Erwachsenen . Ausfahrten auf die Ostsee mit Traditionsseglern und wissenschaftlichem Gerät

Der Autor auf einer Ausfhrt


Gestaltung vion Projektwochen, Arbeit im JSHHB,  Gründung des Fördelabors zur Unterstützung   des Ökologirunterrichtes an den Kieler Schulen, Dozent an der Volkshochschule Kiel, Mitglied der pädogogischen Umweltgruppe "Hohe Tied". Autor des Buches " Abenteuer mit dem U- Boot in der Ostsee", Preisträger eines  europaweietn Wettbewerbes  der renomierten Naturzeitschrift "Koamos "
Rundfunk und Fernsehbeiträge, Mitarbeit an Schulbüchern und Schulzeitschriften.


         Arbeit am Ostsee- Infocenter Eckernförde (OIC)

     Das OIC  bietet als eine der wenige echten Meeresstationen in Schleswig Holstein beste Arbeitsbedingungen : Probebentnahme und Aufarbeitng  an Ort uns Stelle , das "maritime feeling"  und Ausstellungen zur Ostsee.

Lernpsychologische  Grundlagen nach Gagne` /Lernpsychologie 
   Die konsequente Anwendung der Lernarten Diskriminationslernen, konkreter Begriff , Regel-    
   lernen (definierter Begriff)  führt zu einer geauen Kenntnis über die betreffenden Organismen 
und ermöglicht dann  über einen Vergleich mit Dingen aus dem eigenen Erfahrungsbereich ein besseres Verständnis. Das Beispiel Miesmuschel möge die zeigen : Konkrete --begriffe : Kalkschale, Kiemenblatt, Filtration und Plankton ermöglichen den definierten Begriff Miesmuschel und als Beispiel aus dem Erfahrungsbereich:  Staubsauger ( Mytilus als Staubsauger der Ostsee ) .                              
                                                      Meine Projekte im OIC
Die Projektauswahl richtet sich nach dem Ort (Zugänglichkeit, Finanzierbarkeit gleichbleibendes Angebot an Organismen und die Möglichkeit für eine elementare Forchung :  Probengewinnung, Sortieren und bestimmen und Möglichkeit zur Modellbildung)  Eigenaktivität der Teilnehmer.
 Diese Projkte versuchen, den Gesamtzusammenhang darzustellen. Die Projektteilnehmer erfahren durch egene Forschung Zusammenhänge und können es dann in den großen Zusammenhang Ostsee eingliedern.

 Die "Badezone" ist in der Ostsee ein lebensfeinlichs Teilökosystem, das durch Wellengewalt, wandernde Sande, Aussüßung usw das Leben vor schwierigste Probleme stellt, die auf bewunderswerte Weise gelöst werden. 
 Die Teilnehmer erfahren diesen Lebensraum durch Sammeln, Bestimmen und Modellbildung sehr intensiv und lernen ihn als einen wichtigen Teil der Ostsee kennen. Es ist somit ein zeitgemäßer moderner Ansatz der Naturarbeit, der von der Einzelbetrchtung wegführt zu der Frage " WAS IST MEER ?"
Das ist kein "Bespaßen" oder" Ferienspaß", das sind Überlegungen , die die Teinehmer faszinieren, wie ich in einer Reihe von Jahren feststellen konnt. Diese Arbeiten stehen im Spannungsfeld zwischen "touristischer Bespaßung" und elementarer Naturwissenschaft. Die Erfahrung zeigt, dass Letzeres bei sorgfältiger Aufbereitung durchaus für jugendliche Teilnehmer mit großem Erfolg möglich ist.

Ähnlich ist das Pollerprojekt gestatltet. Die Zonierung am Pfahl zeigt, dass es in der  Ostsee bestimmte Lebenräume gibt, die von den unterschiedlichsten Organismen bewohnt werden: In Abhngigkeit von der Wasserbewegung, Lichtbfall, Austrocknungsgefahr. PFLANZEN UND TIERE UND KOMMEN IM MEER NICHT ÜBERALL VOR. SIE HABEN BESTIMMTE LEBENSRÄUME, WOHNUNGEN. Die Organismen haben verschiedene Anpassungsstrategein entwickelt, die ihnen das Überleben ermöglichen.
Das Alles finden die Teilnehmer durch eigene Forschung heraus, so dass es durchaus berechtigt ist auch im   Zusammenhang mit den lernpsychologischen Gundlagen von Citizen Science zu sprechen.
Mindestens mit der gleichen Berechtigung wie beim Plastiksammeln am Strand oder Schmetterlinge betrachten vom Gartenstuhl aus betrachten, was als Citizen Science bezeichnet wird.



DAS POLLERPROJEKT :  Poller gibt es an jedem Steg. Mit dem Pfahlkratzer gewinnen  die Teilnehmer leicht ein Profil über die veschiedenen Biotope von 0 bis 4m. Es schließen sich dann die für die Teilnehmer so wichtigen Teilschritte:  Sammeln, Sortieren Bestimmen und Modellbildung mit  Überlegungen zur Ostseeökologie an ( Bau eies Pfahlmodells )
                                                       
Probenentnahme zum Pollerprojekt
UW - Aufnahme vom Pfahl
                                       
Von Teilnehmern gestaltetes Pfalhmodell
MEERESBODENPROJEKT/SPÜLSAUM : Auch hier wieder ein leicht zugänglicher Lebensraum. Sammel von Muscheln , Pflanzen usw. Sammeln, Sortieren, Bestimmen, Umgang mit Bestimmungsliteratur,  Zuordnung der Lebenräume zu den Muscheln, Muschelmodell , Modellbildung : Bau eines Meeresbodenmodells und Besprechung der Eigenschaften und Anpassungen der Lebewesen in der Brandungszone.

Teilnehmer arbeiten am Meeresbodenprojekt
Plankton - die Nahrung der Miesmuscheln durch Filtration
Von Teilnehmern gestaltetes Meerebodenprojekt







 
Muschelmodelle helfen die Ökologie von Mytilus zu verstehen




GESTEINPROJEKT : Zu Beginn erfolgt eine Motivation der Teilnehmer über das Transportproblem der Findlinge am Ostssestrand, Diskussion der Kostenfrage ( heutger Transport und Kosten,) Tansport durch die Gletscher , Anwendung des Getschermodells im Sand. Entstehung der Eckernförder Bucht, Entstehung der Kliffs (Kliffmodell im OIC) und "Verkleinerung Schleswig -Holsteins durch Kliffabbruch, Siedlungen am Meeregrund.

 
Arbeit am Gletschermodell



Besprechung des Modellkliffs im OIC

 



Ordnen unf bestimmen
Pause !!!

aufgeschlagener Granit mit Feldspat, Quarz und Glimmer
Arbeitsbogen Gesteine

Samstag, 13. Mai 2017

Umweltbildung/Umweltpädagogik an der Kieler Förde

Umweltbildung befindet sich an der Kieler Förde in einem ständigen Sinkflug. Kiel war einmal das Zentrum der deutschen Ostseeforschung. Hier wurde das Plankon durch Viktor Hensel"entdeckt", die Grundtheorie der Ökologie durch Möbius  entwickelt, durch Friedrich Junge die Ökologie in den Schulunterricht eingeführt.In Kiel wurde 1933 durch Adolf Remane das erste Institut für Meereskunde gegründet und betrieb von hier aus Ostseeforschung. Adolf  Remane entdeckte hier die neue Welt der Sandlückenfauna und legte Grundöagen zur Erforschung der Brackwasserfauna, unter Schlieper wurden hier grundlegende Gedanken zu Physiologie der Ostseetiere entwickelt.
Diese Entwicklung endete mit der deutschen Einheit und das haben viele Kieler gar nicht mitbekommen. Die Aufgaben der deutschen Ostseeforschung übernahm jetzt das renomierte "Leibnizinstitut für Ostseeforschung Warnemünde" (IOW) und das IFM/GEOMAR (heutiges "Geomar-Helmholz Zentrum für Ozeanforschung Kiel") hatte die Aufgabe, weltweit Ozeanforschung zu betreiben.
Dies Aufgabenteilung hatte für Kiel nicht nur positive Seiten.Man kann feststellen, dass sich der Forschungsschwerpunkt für Kiel natürlcherweise weit von der Ostsee entfernt hat, dass aber gleichzeitig die Zahl der Arbeiten über die Kieler Bucht  abgenommen hat, ein Vorgang der auch
durch das IOW nicht ausgeglichen wird. Mit anderen Worten die Lebensräume der Kieler Bucht
führen wissenschaftlich ein Schattendasein und stehen damit auch nicht mehr im Interesse der Öffentlichkeit und Politik, was sich bei Planungsvorhaben und Baumaßnahmen mehr als schmezlich und ärgerlich bemerkbar macht.

Mittwoch, 6. Juli 2016

DIE YACHTHÄFEN DER KIELER FÖRDE UND DIE ÖKOLOGIE




Die Kieler Förde ist durch eine nach Norden vorstoßende Gletscherzunge tief ausgehobelt worden. Sie ist dadurch ein idealer Tiefwasserhafen, hat dadurch aber  nur eine schmale Uferzone. Der Tiefenbereich besteht aus einem schwarzen , schlammigen Sediment, in dem sich nach warmen langen Sommern Todeszonen bilden, die alles Leben vernichten. Am wertvollsten für die Selbstreinigung  der Kieler sind die Uferbereiche mit ihrem  vielfältigem Leben.

Die Yachthäfen der Kieler Förde bieten ein schönes , buntes Bild.



Es sei aber nun erlaubt, auch einen Blick unter die Wasseroberfläche dieser Yachthäfen zu werfen.
Diese Areale wurden tief ausgebaggert. Der Meeresgrund ( Und durch die gezogenen Spundwände) ist damit der Wellenbewegung, die für die Sauerstoffzufuhr auf den Meeresgrund sorgen ,  entzogen .






Außerdem sorgt das ruhige Wasser innerhalb der Yachthäfen dafür , dass sich hier feine Partikel absetzen können  und sich so ein Faulschlamm bilden kann. Dieser Meeresboden ist praktisch frei von höhrem  Leben.
Sedimentprobe aus den Yachthafen Schilksee mit Sedimentgreifer


Normalerweise besteht der Meeresboden in dem Bereich der Yachthäfen aus  Sand mit einem ausgeprägtem  Sandlückensystem in das der Sauerstoff tief eindringen kann und damit die Voraussetzung für eine reiche Fauna ist. In den dem tiefen ruhigen Wasser der Yachthäfen  lagern sich auf dem Grund vor allem organische Teilchen (Detritus ) ab, die das Sandlückensystem verstopfen und damit einen stinkenden Faulschlammm,eine  lebensfeindliche Umgebung schaffen.





Mikroskopische Aufnahme  von dem Schlick aus dem Yachthafensediment Schilksee


Mikroskopische Aufnahme des sandigen Sedimentes gleich neben dem Yachthfen Schilksee

Ob man bei dem Anblick der vielen Segelboote auch an den Aspekt denkt, dass durch die vielen Yachthäfen  das Vermögen der Selbstreinigung der Kieler Förde geschwächt wird

Dienstag, 19. April 2016

MARINE UMWELTBILDUNG IN KIEL


Von der Öffentlichkeit  fast unbemerkt, vollzieht sich in der Bildung  ein Wandel. Die Industrie traut den öffentlichen Bildungseinrichtungen eine vernünftige  naturwisseschaftliche   Bildung nicht viel zu und Schulen können oder wollen von ihrer Kompetenz  keinen Gebrauch machen. Die Schulen überlassen mehr und mehr wissenschaftlichen Einrichtungen die naturwisenschaftliche Bildung an den Schulen. Diese Ausbildung ist in der Regel sehr theoretisch. Aber jeder erfahrene Pädagoge  weiss, dass Kinder und Jugendliche  sich durch Phänomene der Natur besser motivieren lassen als durch Messdaten einer Sonde.

frühere  Ausfahrt mit Schülergruppe
Die großen Firmen und Stiftungen  haben  mit viel Geld die  "Wissensfabrik" gegründet. Schon der Name spricht für sich. Es soll  "Humankaptital"  geschaffen werden und das mit viel Geld  der Sponsoren
 Es hat in dieser Stadt zahlreiche Versuche gegeben,  die Schulen in ihrer Arbeit zur  Einführung  in die marine Ökologie durch  Absprache mit den Lehrern zu unterstützen. Diese  Unterstützung  wurde durch studierte  Fachkräfte geleistet, die zum Bereich der Citizen Science  gehörten.

                                           
                                                 Benthosuntersuchung des Fördelabors

Gerade  diese Unterstützung, die in der Vermittlung von Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeit  bestand  sind von den wissenschaftlichen Institutionen nicht gerade unterstützt worden.
Es findet  in Kiel keine Ausbildung  in mariner Ökologie unter fachkundiger Anleitung  für Jugendliche und Schulen mehr statt.
Beispielhaft ist das Angebot in mariner Umweltbildung in den USA. Dort sind sich Wissenschaftler nicht zu schade, allgemeinverständliche Einführunge in die Ökologie zugeben. Die Anleitungen für Jugendliche in die marine Ökologie sind durchdacht und auf einem hohen Niveau. Es erfolgt ständig eine Ausbildung von "Guides" auf ehrenamtlicher Basis. Guids, die ein hohes Ansehen genießen. Dort wird die Meereskunde nicht als "Kinderkram" angesehen und auf Kochen und Knotenmachen  beschränkt. Die Schulen laufen nicht jeder Veranstaltung nach , wo "Wissenschaft" draufsteht und nur öde Theorie geboten wird

Freitag, 5. Dezember 2014

KIEL UND DIE ÖKOLOGIE DER KIELER FÖRDE

                      

 

Bei  unserer Rundwanderung um die Kieler Förde im Rahmen des Fördetrails sind wir in Kiel angekommen. Auch hier sollten wir eine kritische Bestandsaufnahme machen :  Wie ist das Verhältnis der Stadt Kiel zu seiner Förde ?

                           

Zoolog. Museum/ Hegewischstr. ( Wiege der Meeresniologie )
Leider gibt es leider nichts Positives zu vermelden.  Die einzige Beziehung  Kiels zu seiner Förde kann man unter  „ Kiel  Sailing City „ zusammenfassen. Dabei ist Kiel die Wiege der deutsche Meeresbiologie. Hier fanden bahnbrechende Forschungen zur  Meereskunde  statt, die von hier aus um die ganze Welt gingen.  Es gibt in Kiel keinen einzigen Hinweis darauf.




Möbius und Meyer Kiel/1860
In den letzten Jahren hat die Stadt Kiel an allen  Versuchen,  die geologischen  und biologischen Grundlagen über die Kieler Förde der Bevölkerung zugänglich zu machen, kein Interesse  gezeigt . Die Stadt Kiel fühlt sich nicht  den natürlichen  Grundlagen dieser   Region verpflichtet.  Sie folgt  vielmehr  einem modernistischem  Mainstream, wie es die Bemühungen um das  Science Center mit seinen geplanten  Indusstrieschwerpunkten  und der abenteuerlichen  Projektierung zukünftiger Besucherzahlen zeigte. Andere Städte wie Flensburg , Rostock oder Stralsund gehen mit diesem Thema viel sensibler um.



Dabei bietet  die Ostsee,  wie könnte es anders sein,  genug aufregende Fakten sowohl in biologischer  , geologischer  und geschichtlicher Hinsicht. Wer weiß  schon,   dass ,  wenn er im Kieler Innenhafen über die Förde blickt,  in15 m Tiefe sozusagen ein Urkiel  liegt. Eine Siedlung  aus der Zeit  4000 vor Christus. Es ist eine steinzeitliche Siedlung,  die  Prähistoriker auf  Grund  der  Gefäße,die man dort bei Baggerarbeiten gefunden hat,  zur   „ Ellerbecker Kultur“  rechnen.
Was würde dagegen sprechen, am Ufer der Förde ein marines  Zentrum einzurichten, das mit der Geologie und  Meereskunde der  Kieler Förde vertraut macht, mit einem Rover der  Live – Bilder vom Grund der Kieler Förde überträgt.
Wie wenig  Sachkenntniis  die Stadt  Kiel  über die biologischen Grundlagen ihrer für den Segelsport hochgelobten Förde besitzt, zeigte sie bei dem
ursprünglich geplanten Megayachthafen   für russische Oligarchen am Hindenburgufer Nord. Sie stimmte dem Vorvertrag  zu , der beinhaltete , dass für den Bau des Hafens  das ökologisch wichtigste  Gebiet in der schon geschädigten  Kieler  Förde, die  „Lunge  der Kieler Förde“,  bis auf 10 m Tiefe ausgebaggert  würde  

GEOMAR- HELMHOLZ  INSTITUT
Nun kann es natürlich sein, dass die Stadt Kiel sich darauf verlässt, dass das „GEOMAR- Helmholz- Zentrum für Ozeanforschung Kiel“   es „schon  richten“ wird.  Sie hat aber offensichtlich irgendwie nicht mitbekommen, dass  diese Einrichtung inzwischen ein  „Global Player“ geworden ist,  der sich der weltweiten Forschung verschrieben hat.
Nach der Wende findet die Ostseeforschung ,  die viele Jahre in Kiel beheimatet war
heute in Rostock /Warnemünde statt .  Die Ruinen des 1. Institutes für Meereskunde liegen heute ohne  völlig vergessen in einem Walde bei Mönkeberg.
 Geomar-Helmholz  befasst sich  ausschließlichch  mit den Ozeanen der Welt aber nicht mit der Ostsee.   So liegt die Kieler Bucht  mit der  Kieler Förde heute im toten   Winkel  der Ostseeforschung. Es fehlt in Kiel eine Lobby für die Ostsee.
Vergessenes 1. Institut für Meerekunde Kiel

Es hat in den letzten Jahren Versuche gegeben, diesen Mangel durch Gründung  privater  Initiativen  auszugleichen. Leider haben diese Vorhaben keinerlei Unterstützung erfahren.  Eine Privatinitiative, das  „Fördelabor  Kiel“ mag Beispiel sein, wie meeresökologische Arbeit  mit Jugendlichen gestaltet wird :

                                         
                                                          

                          DAS FÖRDE-LABOR Kiel