Umweltbildung befindet sich an der Kieler Förde in einem ständigen Sinkflug. Kiel war einmal das Zentrum der deutschen Ostseeforschung. Hier wurde das Plankon durch Viktor Hensel"entdeckt", die Grundtheorie der Ökologie durch Möbius entwickelt, durch Friedrich Junge die Ökologie in den Schulunterricht eingeführt.In Kiel wurde 1933 durch Adolf Remane das erste Institut für Meereskunde gegründet und betrieb von hier aus Ostseeforschung. Adolf Remane entdeckte hier die neue Welt der Sandlückenfauna und legte Grundöagen zur Erforschung der Brackwasserfauna, unter Schlieper wurden hier grundlegende Gedanken zu Physiologie der Ostseetiere entwickelt.
Diese Entwicklung endete mit der deutschen Einheit und das haben viele Kieler gar nicht mitbekommen. Die Aufgaben der deutschen Ostseeforschung übernahm jetzt das renomierte "Leibnizinstitut für Ostseeforschung Warnemünde" (IOW) und das IFM/GEOMAR (heutiges "Geomar-Helmholz Zentrum für Ozeanforschung Kiel") hatte die Aufgabe, weltweit Ozeanforschung zu betreiben.
Dies Aufgabenteilung hatte für Kiel nicht nur positive Seiten.Man kann feststellen, dass sich der Forschungsschwerpunkt für Kiel natürlcherweise weit von der Ostsee entfernt hat, dass aber gleichzeitig die Zahl der Arbeiten über die Kieler Bucht abgenommen hat, ein Vorgang der auch
durch das IOW nicht ausgeglichen wird. Mit anderen Worten die Lebensräume der Kieler Bucht
führen wissenschaftlich ein Schattendasein und stehen damit auch nicht mehr im Interesse der Öffentlichkeit und Politik, was sich bei Planungsvorhaben und Baumaßnahmen mehr als schmezlich und ärgerlich bemerkbar macht.
Samstag, 13. Mai 2017
Mittwoch, 6. Juli 2016
DIE YACHTHÄFEN DER KIELER FÖRDE UND DIE ÖKOLOGIE
Die Kieler Förde ist durch eine nach Norden vorstoßende Gletscherzunge tief ausgehobelt worden. Sie ist dadurch ein idealer Tiefwasserhafen, hat dadurch aber nur eine schmale Uferzone. Der Tiefenbereich besteht aus einem schwarzen , schlammigen Sediment, in dem sich nach warmen langen Sommern Todeszonen bilden, die alles Leben vernichten. Am wertvollsten für die Selbstreinigung der Kieler sind die Uferbereiche mit ihrem vielfältigem Leben.
Die Yachthäfen der Kieler Förde bieten ein schönes , buntes Bild.
Es sei aber nun erlaubt, auch einen Blick unter die Wasseroberfläche dieser Yachthäfen zu werfen.
Diese Areale wurden tief ausgebaggert. Der Meeresgrund ( Und durch die gezogenen Spundwände) ist damit der Wellenbewegung, die für die Sauerstoffzufuhr auf den Meeresgrund sorgen , entzogen .
Außerdem sorgt das ruhige Wasser innerhalb der Yachthäfen dafür , dass sich hier feine Partikel absetzen können und sich so ein Faulschlamm bilden kann. Dieser Meeresboden ist praktisch frei von höhrem Leben.
Dienstag, 19. April 2016
MARINE UMWELTBILDUNG IN KIEL
Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, vollzieht sich in der Bildung ein Wandel. Die Industrie traut den öffentlichen Bildungseinrichtungen eine vernünftige naturwisseschaftliche Bildung nicht viel zu und Schulen können oder wollen von ihrer Kompetenz keinen Gebrauch machen. Die Schulen überlassen mehr und mehr wissenschaftlichen Einrichtungen die naturwisenschaftliche Bildung an den Schulen. Diese Ausbildung ist in der Regel sehr theoretisch. Aber jeder erfahrene Pädagoge weiss, dass Kinder und Jugendliche sich durch Phänomene der Natur besser motivieren lassen als durch Messdaten einer Sonde.
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| frühere Ausfahrt mit Schülergruppe |
Es hat in dieser Stadt zahlreiche Versuche gegeben, die Schulen in ihrer Arbeit zur Einführung in die marine Ökologie durch Absprache mit den Lehrern zu unterstützen. Diese Unterstützung wurde durch studierte Fachkräfte geleistet, die zum Bereich der Citizen Science gehörten.
Benthosuntersuchung des Fördelabors
Gerade diese Unterstützung, die in der Vermittlung von Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeit bestand sind von den wissenschaftlichen Institutionen nicht gerade unterstützt worden.
Es findet in Kiel keine Ausbildung in mariner Ökologie unter fachkundiger Anleitung für Jugendliche und Schulen mehr statt.
Beispielhaft ist das Angebot in mariner Umweltbildung in den USA. Dort sind sich Wissenschaftler nicht zu schade, allgemeinverständliche Einführunge in die Ökologie zugeben. Die Anleitungen für Jugendliche in die marine Ökologie sind durchdacht und auf einem hohen Niveau. Es erfolgt ständig eine Ausbildung von "Guides" auf ehrenamtlicher Basis. Guids, die ein hohes Ansehen genießen. Dort wird die Meereskunde nicht als "Kinderkram" angesehen und auf Kochen und Knotenmachen beschränkt. Die Schulen laufen nicht jeder Veranstaltung nach , wo "Wissenschaft" draufsteht und nur öde Theorie geboten wird
Freitag, 5. Dezember 2014
KIEL UND DIE ÖKOLOGIE DER KIELER FÖRDE
| Zoolog. Museum/ Hegewischstr. ( Wiege der Meeresniologie ) |
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| Möbius und Meyer Kiel/1860 |
In den
letzten Jahren hat die Stadt Kiel an allen Versuchen,
die geologischen und biologischen
Grundlagen über die Kieler Förde der Bevölkerung zugänglich zu machen, kein
Interesse gezeigt . Die Stadt Kiel fühlt
sich nicht den natürlichen Grundlagen dieser Region verpflichtet. Sie folgt vielmehr einem modernistischem Mainstream, wie es die Bemühungen um das Science Center mit seinen geplanten Indusstrieschwerpunkten und der abenteuerlichen Projektierung zukünftiger Besucherzahlen
zeigte. Andere Städte wie Flensburg , Rostock oder Stralsund gehen mit diesem
Thema viel sensibler um.
Dabei
bietet die Ostsee, wie könnte es anders sein, genug aufregende Fakten sowohl in
biologischer , geologischer und geschichtlicher Hinsicht. Wer weiß schon,
dass , wenn er im Kieler Innenhafen
über die Förde blickt, in15 m Tiefe sozusagen
ein Urkiel liegt. Eine Siedlung aus der Zeit
4000 vor Christus. Es ist eine steinzeitliche Siedlung, die
Prähistoriker auf Grund der
Gefäße,die man dort bei Baggerarbeiten gefunden hat, zur „
Ellerbecker Kultur“ rechnen.
Was würde
dagegen sprechen, am Ufer der Förde ein marines
Zentrum einzurichten, das mit der Geologie und Meereskunde der Kieler Förde vertraut macht, mit einem Rover
der Live – Bilder vom Grund der Kieler
Förde überträgt.
Wie
wenig Sachkenntniis die Stadt
Kiel über die biologischen
Grundlagen ihrer für den Segelsport hochgelobten Förde besitzt, zeigte sie bei
dem
ursprünglich
geplanten Megayachthafen für russische
Oligarchen am Hindenburgufer Nord. Sie stimmte dem Vorvertrag zu , der beinhaltete , dass für den Bau des
Hafens das ökologisch wichtigste Gebiet in der schon geschädigten Kieler
Förde, die „Lunge der Kieler Förde“, bis auf 10 m Tiefe ausgebaggert
würde
| GEOMAR- HELMHOLZ INSTITUT |
Nun kann es natürlich sein, dass die Stadt
Kiel sich darauf verlässt, dass das „GEOMAR- Helmholz- Zentrum für
Ozeanforschung Kiel“ es „schon richten“ wird.
Sie hat aber offensichtlich irgendwie nicht mitbekommen, dass diese Einrichtung inzwischen ein „Global Player“ geworden ist, der sich der weltweiten Forschung
verschrieben hat.
Nach der
Wende findet die Ostseeforschung , die
viele Jahre in Kiel beheimatet war
heute in Rostock /Warnemünde statt . Die Ruinen des 1. Institutes für Meereskunde liegen heute ohne völlig vergessen in einem Walde bei Mönkeberg.
Geomar-Helmholz befasst sich ausschließlichch mit den Ozeanen der Welt aber nicht mit der Ostsee. So liegt die Kieler Bucht mit der Kieler Förde heute im toten Winkel der Ostseeforschung. Es fehlt in Kiel eine Lobby für die Ostsee.
heute in Rostock /Warnemünde statt . Die Ruinen des 1. Institutes für Meereskunde liegen heute ohne völlig vergessen in einem Walde bei Mönkeberg.
Geomar-Helmholz befasst sich ausschließlichch mit den Ozeanen der Welt aber nicht mit der Ostsee. So liegt die Kieler Bucht mit der Kieler Förde heute im toten Winkel der Ostseeforschung. Es fehlt in Kiel eine Lobby für die Ostsee.
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| Vergessenes 1. Institut für Meerekunde Kiel |
Es hat
in den letzten Jahren Versuche gegeben, diesen Mangel durch Gründung privater
Initiativen auszugleichen. Leider
haben diese Vorhaben keinerlei Unterstützung erfahren. Eine Privatinitiative, das „Fördelabor
Kiel“ mag Beispiel sein, wie meeresökologische Arbeit mit Jugendlichen gestaltet wird :
DAS FÖRDE-LABOR Kiel
Montag, 20. Mai 2013
DIE VERGESSENE WIEGE DES " INSTITUTES FÜR MEERESFORSCHUNG/KIEL" AM FÖRDEWANDERWEG
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| Die Ruine des IFM im Wald von Kitzeberg |
Dieses Institut, durch den Kieler Zoologen Adolf Remane 1937 gegründet, wurde bei einem Bombenangriff 1944 zerstört. Neben dem Direktor Hermann Wattenberg, wurden neun weitere Wissenschaftler und 15 Anwohnerbei bei diesem Bombenangriff getötet.
In diesem Institut wurden Forschungen zur Meereschemie betrieben, und vor allem Fragen zur ökologischen Gliederung der Ostsee und zur Biologie des Brackwassers bearbeitet.
Eine wissenschaftliche Großtat war die Entdeckung der Meiofauna durch Adolf Remane. Eine Forschung, die von hier aus den Siegeszug um die ganze Welt antrat.
!998 , zum !00. Geburtstag von Remane, brachten die Schüler Remanes in einer Privatinitiative
an dem Fördewanderweg eine Gedenktafel an, die an die Gründung dieses Institutes (IFM) erinnern sollte.
Vor einigen Jahren wurde diese Bronzetafel gestohlen. Bis heute erinnert kein einziger Hinweis an dieses Institut und sein schlimmes Ende. So gerät dieses Geschehen in völlige Vergessenheit.
Es hat nicht an Anregungen gefehlt, an dieser Stelle eine neue Hinweistafel (im Rahmen des Fördewanderweges ? ) anzubringen. Keines der dafür zuständigen Institute oder Einrichtungen fühlt sich dafür zuständig.
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| Bronzetafel zu zur Erinnerung an die Gründung des IFM |
Dienstag, 14. Mai 2013
Der Fördewanderweg in Heikendorf
Wer von Kiel kommend, den Fördewanderweg benutzt, der ist doch erstaunt, wie gut der Wanderweg mit instruktiven Schautafeln zu den verschiedenen Aspekten der Natur und der Wirtschaft ausgestattet ist. Diese Schautafeln werden von den Spaziergängern sehr gut angenommen
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| Beschilderung zum Thema Eiszeit |
Während die Stadt Kiel die Aufstellung solcher Tafeln zur Natur der Kieler Förde nachweislich aktiv verhindert (Warum ????) , haben Laboe und Heikendorf keine Proble damit?
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| Beschilderung zum Thema Fischerei |
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| Beschilderung zum Thema Naturräumlichkeit |
Samstag, 13. April 2013
Das Felsbiotop von Heikendorf
FELSKÜSTE VON MÖLTENORT
Heikendorf verfügt wie Laboe mit seiner Dünenlandschaft über ein einmaliges Biotop an
der Kieler Förde : Die Felslandschaft von "Möltenboe"
Allerdings wird dieses Biotop von den Verantwortlichen in seiner Bedeutung durch ein Denken von "gestern"überhaupt nicht erkannt. Trümmer, Ruinen passen nicht in ein gepflegtes Ortsbild. Das sieht man dann auch : Ein großer Zaun versperrt den Zugang zu dem Gelände, dahinter häuft sich Unrat an. Die Gegend wird zur ekligen Müllgrube.
Dabei zeigt sich gerade in der letzten Zeit, dass die jüngere Generation, die durch den Krieg oder die Nachkriegszeit nicht mehr so geprägt ist, zu diesem Thema ein völlig anderes Vehältnis hat. An vielen Orten werden alte Bunker in Begegnungsstätten, Kulturobkjekte oder Museen umgewandelt.
Oder denken wir an die Kaiser Wilhhelm Gedächtniskirche, die als Mahnmal erhalten blieb. Wir haben nicht mehr viele Bauten aus dem 2. Weltkrieg, die als Zeitzeugen erhalten geblieben sind. Gerade an der Kieler Förde mit ihrer Geschichte sollten wir die letzten Weltkriegsbauten nicht vernichten. Wenn die Beseitigung dieser Trümmer nicht so teuer wäre, würden hier wahrscheinlich schon schicke Häuser für Betuchte stehen. Für die Felsen von "Möltenboe" sollte durch eine Schautafel der historische Bezug hergestellt werden.
Zum Uferschutz : Gerade an diesem von Eosion bedrohten Küstenabschnitt stellen die Felsen den
besten Küstenschutz dar. Ob die Tetrpoden, die sich nördlich anschließen, so viel besser aussehen ?
| Tetrapodenschutz in" Möltenboe" |
Diese Felslandschaft ist unter Wasser ein Biotop mit einer großen Artenvielfalt (Biodiversität). Es leben hier auch Tiere und Pflanzen die auf der "Roten Liste"stehen.
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Seegraswiesen vor "Möltenboe"
Dieses Gebiet hat hat füe die Gesamtökologie der geschädigte
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Dieses Gebiet hat für die Gesamtökologie der geschädigten Kieler Förde (Selbstreinigung) eine große Bedeutung. Im §8 des Landschaftsschutzesgesetzes von Schleswig Holsteinwird auf §
18 des Bundesnaturschutzgesetzes verwiesen : Geschützte Landschaften sind Landschaften,
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| Algenwiesen vor Möltenboe" |
die zum Schutz und zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Funktionsfähigkeit (hier der Kieler Förde) des Naturhaushaltes erfoderlich sindt. Vielleicht sollte man zur Kenntnis nehmen , dass es auch unter Wasser Biotpope und Landschaften gibt. Wie wenig die Unterwasserwelt "unserer schönen blaue Förde" zur Kenntnis genommen wird zeigt ein Artikel der KN vom28.6.012 .Ein Landschaftsarchitekt stellt fest, dass auf diesem Küstenstreifen "keine besonders seltenen Pflanzen wachsen" Deulicher kann das Negieren der marinen Fauna und Flora nicht gemacht werden.
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| Traumhafte Unterwasserwelt erwartet den Taucher vor Möltenbö |
Dieses Heikendorfer Felsbiotop ist ein bezauberndes Tauchrevier, das sehr an mittelmeerische Tauchgründe (Costa brava ) erinnert und auch in der Tauchreiseführerliterazur entsprechende Beachtung findet.
Alle Argumente sprechen dafür, dieses Felsenbiotop aus der Schmuddelecke zuholen und durch zum Wasser führende Metalltreppen, am Wasser velaufende Stege und
Plattformen, die einen Blick in die Unterwasserwelt gestatten, aufzuwerten. Besondere Bedeutung bekommt dieser Gedanke im Zusammenhang mit der geplanten "Gartenschau zu Wasser und zu Lande", in der auch Unterwassegärten vorgesehen sind.
Alle Argumente sprechen dafür, dieses Felsenbiotop aus der Schmuddelecke zuholen und durch zum Wasser führende Metalltreppen, am Wasser velaufende Stege und
Plattformen, die einen Blick in die Unterwasserwelt gestatten, aufzuwerten. Besondere Bedeutung bekommt dieser Gedanke im Zusammenhang mit der geplanten "Gartenschau zu Wasser und zu Lande", in der auch Unterwassegärten vorgesehen sind.
Hier in Heikendorf sind alle voraussetzungen dafür gegeben. man muss es nur wollen.
Montag, 11. Februar 2013
Kieler Förde Ort Laboe
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| Marine Ehrenmal von Laboe |
Das Marinehrenmal von Laboe ist nicht nur ein attraktver Ort für Touristen. Bei einem Blick vom Ehrenmal auf den Strand bekommt man eine Ahnung von dem dramatischen geomorphologischen Wechsel der Ostseeküste an dieser Stelle. Während im Süden die schleswig-holsteinische Fördenküste mit den ihr eigenen Reizen bis hiauf nach Flensburg beginnt, haben wir im Osten die letzten Ausläufer der ostholsteinisch-mecklenburgischen Ausgleichsküste mit ihren weiten Sandstränden.
In dieser breiten Flachwasserzone wandern riesige Sandriffe nach Westen und bilden am Fuße des Ehrenmales einen breiten Strand mit einem Strandsee.
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| "Sandbank" von Laboe |
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| Die Kieler Förde bei Laboe |
In dieser breiten Strandzone mit dem Strandsee, die heute ein Naturerlebnisgebiet ist, wachsen viele seltene Stranpflanzen und leben und brüten viele Vögel. Es befindet sich hier auch ein Vogelschutzgebiet.
Der Kreis Plön und die Gemeinde Laboe haben sich um dieses Gebiet sehr verdient gemacht und es ist die einzige Einrichtung dieser Art an der Kieler Förde. Es wurde hier nicht nur ein gut besuchter Campingplatz verlegt. Dieses Gebiet wurde unter Naturschutz gestellt. Naturkundliche Tadeln wurden aufgestellt und Plattformen für die Vogelbeobachtung gebaut.
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| Vogelbeobachtungsstand im Naturschutzgebiet von Laboe |
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| Schautafel im Naturschutzgebiet Laboe |
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| Strandsee im Vogelschutzgebiet von Laboe |
Außerdem befindet sich hier die "Meeresbiolgische Station Laboe" ein privat geführtes Aquarium,das ein hervoragendes pädagogisches Konzept hat. Es besitzt auch ein eignes Forschungsschiff, das für Besucher Forschungsfahrten auf die Ostsee mit wissenschaftlichem Gerät durchführt.
Alles in allem könnte dieses Gebiet in Laboe anderen Gemeinden an der Förde als Vorbild dienen.
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| Meeresbiolgische Station Laboe |
Montag, 24. Dezember 2012
Karte vom Förde Trail
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| Karte der Fördegemeinden |
Aus Zeitungsmeldungen der letzten Jahre wird deutlich, wie stark die Gemeinden unter dem Druck von Investoren und Bauherren stehen. In den Zeiten der Eurokrise sind Baugrundstücke und Immobilien in Ufernähe der Ostsee hochbegehrt. Es gibt kaum eine Fläche an der Förde, auf der nicht schon geplant oder mit rechtlich fragwürdigen Methoden Bauten errichtet wurden oder errichtet werden sollen. Oft wird dann davon gesprochen, dass eine Gemeinde "entwickelt" werden soll.
Ich erlebte zwei junge Frauen auf einer Versammlung im Rathaus zum Thema "Förderahmenplan", die unter Tränen darum baten, dass man ihren Ort endlich "in Ruhe lassen sollte".
Oft wird nicht nur der landseitige Teil verbaut. Die Planungen erstrecken sich auch mit Hafenanlagen oder Hausbooten auf die Wasserfläche. An der Schlei mußten vor einiger Zeit Hausboote entfernt werden, die illegal dort gelegen hatten. Da in der Förde die Flachwasserbereiche äußerst wichtig sind, wird durch solche Maßnahmen die Ökologie der Förde schwer geschädigt.
Die Sensibilität der Bevölkerung gegen solche Maßnahmen ist in den letzten Jahren gewachsen.
Aber es ist äußerst schwer, sich gegen solche Interessengruppen, die nur am Gewinn interessiert sind, durchzusetzen. Aber die Förde gehört allen und sie ist ein ganz wichtiger Naherholungsraum.
Dienstag, 11. Dezember 2012
Die Kieler Förde
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| KIELER FÖRDE |
Während der letzten Eiszeit wurde durch Schmelzwasserströme und vorrückende Gletscherzungen die tiefe Rinne der Kieler Förde ausgehobelt, die sich dann später mit Wasser füllte. Durch die verhältnismäßig große Tiefe der Kieler Förde ist die ausreichende Sauerstoffversorgung dieses Gewässers und damit die Gesundheit des Ökosystems problematisch und hochgradig gefährdet.
Ich möchte in diesem Blog versuchen, die Aktivitäten der Gemeinden am Ufer der Kieler Förde kritisch zu hinterfragen. Ich habe diesem Blog den Namen "Kieler Förde Trail" gegeben: also ein Rundgang um die Kieler Förde.Ich verfolge die Entwicklung der Kieler Förde seit 50 Jahren über und unter Wasser.
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| Der Autor dieses Blogs betreibt Feldforschung seit 50 Jahren in der Kieler Förde |
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| die Feldforschung wird unterstützt durch Laborarbeit |
Ich bin fest davon überzeugt, dass nur der die
ökologischen Zusammenhänge in der Kieler
Förde oder der Ostsee richtig verstehen kann,
der die Ökologie unter Wasser kennt, der die Unterwasserlandschaften sebst erlebt hat
und " weiß, was da unten " passiert .Sonden, Bodengreifer und ähnliches mögen zwar Kenntnis geben für den Menschen an Bord.
Was er da hochholt ist letztlich nur Schlick für ihn. Und so behandelt er das Meer vor unserer
Tür auch. Er wird nie nachempfinden können,
was man fühlt, wenn man in die Todeszonen schwimmt und die um ihr Leben kämpfenden Fauna sieht
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